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15 Menschen ertrunken. Weitere Tote im Mittelmeer

Gespeichert von Seebruecke am Do., 22.10.2020 - 10:41

Mindestens 15 Menschen sind gestern nach Angaben der IOM im #Mittelmeer ertrunken, 5 Überlebende wurden durch Fischer gerettet. Das sind 15 weitere Opfer der tödlichen Politik Europas. Weiterhin sind fast alle zivilen Seenotrettungsschiffe festgesetzt und Hilfsorganisationen werden durch europäische Staaten verfolgt.

Seenotrettungsschiff "Alan Kurdi" erneut festgesetzt

Gespeichert von Seebruecke am Di., 13.10.2020 - 12:06

Gestern haben italienische Behörden das zivile Rettungsschiff “Alan Kurdi” erneut festgesetzt. Die Schiffe Sea-Watch 4, Ocean Viking und Mare Jonio sind ebenfalls festgesetzt: Die lebensrettende Arbeit der Hilfsorganisationen wird dadurch bewusst verhindert. In den vergangenen Wochen sind hunderte Menschen ertrunken und noch mehr von der sogenannten libyschen Küstenwache auf See nach Libyen verschleppt worden.

Fast 200 Todesfälle vor Libyen im September

Gespeichert von Seebruecke am Sa., 03.10.2020 - 10:53

14.-25. September / Libyen – Bei sechs Schiffsunglücken verloren mindestens 190 Menschen ihr Leben oder gelten als vermisst. Die Schiffsbrüchigen wurden von Fischerbooten vor der libyschen Küste gerettet und überwiegend von den Behörden nicht als Seenotfälle anerkannt. Allein in diesem Jahr wurden 471 Todesfälle im Mittelmeer gemeldet. Die Dunkelziffer ist hoch. Alarm Phone, IOM / Missing Migrants Project

 

Vorschlag für neuen EU-Migrationspakt

Gespeichert von Seebruecke am Sa., 03.10.2020 - 10:53

23. September / Europa – Der Vorschlag der EU-Komission sieht nach wie vor kein europäisches Seenotrettungsprogramm vor. Es fordert zwar die Entkriminalisierung der Seenotrettung, jedoch äußert es sich nicht zur Kooperation der EU mit der sogenanntenlibyschen Küstenwache, die flüchtende Menschen in die Lager zurückzwingt. SOS Mediterranee, tagesschau

Sea-Watch 4 festgesetzt

Gespeichert von Seebruecke am Sa., 03.10.2020 - 10:51

19. September / Italien – Nach einer 11- stündigen Hafenkontrolle in Palermo wird nun auch das letzte zivile Rettungsschiff an seiner Arbeit auf dem Mittelmeer gehindert. Der Hauptvorwurf lautet, die Rettung von Menschenleben entspreche nicht der Registrierung des Schiffes. Die Sea-Watch 4 habe z.B. zu viele Rettungswesten an Bord und das Abwassersystem sei nicht für diese Anzahl an geretteten Personen ausgelegt. United 4 Rescue

Versorgung der Menschen im Lager Katape verhindert

Gespeichert von Seebruecke am Sa., 03.10.2020 - 10:48

Seit 18. September / Griechenland – Die Polizei verhindert die Lebensmittelausgabe durch NGOs im Flüchtlingslager Katape. Das Lager wurde in Folge des Brands in Moria errichtet. Zuvor hatte die Polizei versucht die Menschen gewaltsam in das bereits überfüllte Camp zu zwingen. Seebrücke

17 Flüchtlinge vermisst Nach Bootsunglück vor Lampedusa 13 Leichen geborgen

Gespeichert von Seebruecke am Do., 10.10.2019 - 07:14

Unter den Opfern der jüngsten Tragödie im Mittelmeer befinden sich viele Frauen und Kinder. In diesem Jahr starben bereits 1.071 Menschen bei der gefährlichen Passage über das Mittelmeer.

Nach dem Bootsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa sind laut den Vereinten Nationen 13 weibliche Leichen geborgen worden. Weitere 17 Menschen, darunter Frauen und Kinder, würden vermisst, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag in Genf mit.

Innenministertreffen zur Seenotrettung Notfalllösung steht

Gespeichert von Seebruecke am Do., 26.09.2019 - 10:57

Nach jahrelangem Hickhack zeichnet sich eine Minimallösung im Streit über die Seenotrettung im zentralen Mittelmeer ab. Vier EU-Staaten – Deutschland, Frankreich, Italien und Malta – haben bei einem Treffen auf Malta verabredet, Bootsflüchtlinge künftig automatisch aufzunehmen und solidarisch zu verteilen.